Minimalismus // Ein Adventskalender für 5-Jährige

Im letzten Jahr haben einige von euch meine Idee des minimalistischen Adventskalenders umgesetzt. Das hat mich sehr gefreut.

Auch bei uns kam der Geschichtenkalender sehr gut an. Unser Großer hatte Spaß daran, morgens die richtige Nummer zu suchen, um dann der Geschichte zu lauschen. Das hat die Vorfreude größer werden lassen und uns in unserem Alltag gleich zum Tagesbeginn eine Kuscheleinheit beschert.

In diesem Jahr habe ich mir wieder etwas überlegt, das den aktuellen Interessen meines nun 5-Jährigen entspricht. Natürlich lauscht er immer noch gerne Geschichten. Wir lesen täglich mehrere Bücher und abends immer eine Gute-Nacht-Geschichte. Aber eben weil wir das sowieso jeden Abend machen, wollte ich ihn nun mit etwas anderem überraschen.

Was interessiert ihn jetzt aktuell?

Seit einigen Monaten ist er begeistert und mit Feuereifer dabei, Rätsel- und Vorschulblocks mit Rätseln, Schreiblernaufgaben oder leichten Zahlen- und Rechenspielen zu lösen. Er hat schon vier solcher Blocks seit seinem Geburtstag im September durch. Ein Zeichen, dass ihm das wirklich Spaß macht. Im Moment haben wir Leerlauf.
Das trifft sich gut, dachte ich mir, und besorgte ihm vier verschiedene Blocks.
Genau wie im letzten Jahr, werde ich nun jeden Tag ein Rätselblatt aus den unterschiedlichen Blocks aufrollen, mit einer Nummer versehen und an den Kalender hängen. So kann er gleich morgens vor dem Kindergarten ein Aufgabenblatt lösen.

Vorschulblocks
Dabei sind alle unsere Bedürfnisse befriedigt: Er hat etwas, woran er Freude hat. Es sammelt sich kein unnützes Spielzeug und es gibt auch nicht direkt morgens etwas Süßes.

Und der Kleine?

Im letzten Jahr, hat er sich für den Kalender seines Bruder überhaupt nicht interessiert. Er ist nun zweieinhalb und wäre er ein Einzelkind, würde ich mich nicht weiter damit beschäftigen, denn ich bin davon überzeugt, dass er das im Grunde noch nicht versteht. Wenn nun aber sein großer Bruder jeden Morgen einen Zettel von der Wand abhängen darf, bin ich mir fast sicher, dass er das dann auch gerne machen möchte.

Deshalb gibt es für ihn jeden Tag ein Ausmalbild von „Sendung mit der Maus“. Das ist dann auch ein Zettel, so wie sein Bruder ihn hat und er kann sich zusammen mit ihm an den Tisch setzen und sein „Aufgabenblatt“ lösen. Dazu ist er natürlich ein großer Maus Fan.

Malvorlagen der Maus findet ihr übrigens hier!

Ich hoffe ich konnte euch auch in diesem Jahr eine kleine Anregung geben.

Habt einen wundervollen Tag mit großartigen Entscheidungen.

unterschrift

2 Comments

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  1. Nette Idee. Meinen Fünfjährigen könntest du mit beiden Ideen jagen. Malen? Naja, vielleicht ein schnelles Auto? Was, ich soll es ausmalen?! Ich frag mal meine Schwester, ob die das für mich macht. Vorschulblocks? Och nö. Was anmalen soll ich da schon wieder? Keine Lust. Ich schreibe jetzt ‚Keine Lust‘. …. Keeeiiii…. Mama, wie geht das?

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    • Deshalb finde ich es ja so wichtig, dass man die jeweiligen Interessen des Kindes berücksichtigt. Dass ich mich jedesmal aufs Neue frage, was er gerade gerne tut. Und dann entsprechend handeln. Ich halte auch gar nichts davon Kindern etwas aufzwingen zu wollen, weil man das gerade so macht oder die meisten in dem Alter das machen. Oder weil irgendwer meint, es müsste gemacht werden. In diesem Sinne bin ich mir sicher, dass du was Passendes für deinen 5-Jährigen finden wirst. Liebste Grüße Stephi

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